Stellungnahmen/Positionspapiere

 

  • 10.10.2014

    DKN Future Earth

    Investigating the potential role of National Committees in Future Earth

    In November 2013, The Future Earth Interim Secretariat invited the Swedish Secretariat for Environmental Earth System Sciences (SSEESS, also representing the Swedish National Committee for Global Environmental Change) to lead a consultative process on the nature and structure of national-level coordination for Future Earth with some of the key players among National Committees (NC) globally. The request was accepted by SSEESS and the Swedish NC represented by SSEESS. SSEESS teamed up with NCs in Argentina, Germany, Japan, Switzerland, and USA (some other NCs were also approached without success). Four of these six NCs represented in the project team were already organized as Future Earth Committees. Subsequently, SSEESS also invited representatives from IHDP and IGBP to join the project team, to share experiences and ideas from a programme perspective. 

    One specific objective of the consultative process was to examine how NCs can support the implementation and reinforce the aim and vision of Future Earth on a national level. Options for establishing a global network of NCs for Global Change Research/Future Earth were also explored. The underlying assumption for this consultative process was that Future Earth will broadly integrate NCs in its national level activities and strategies. Other options for national coordination may be considered, but this was only briefly treated in this work.

Archiv Nationales Komitee für Global Change Forschung (1997-2012)

  • 09.01.2013

    NKGCF Archiv

    Strategiepapier Langzeitperspektiven und Infrastruktur der terrestrischen Forschung Deutschlands

    Im Oktober 2013 hat die Allianz der Wissenschaftsorganisationen auf Vorschlag der DFG beschlossen, für fünf Jahre eine Arbeitsgruppe zum Thema „Infrastrukturen in der terrestrischen Forschung “ unter gemeinsamer Federführung von DFG und Helmholtz-Gemeinschaft einzurichten. Diese Arbeitsgruppe soll die zahlreichen Aktivitäten in der terrestrischen Ökosystemforschung zusammenführen und die Sichtbarkeit der deutschen Forschung im internationalen Kontext zu erhöhen.

    Die AG hat sich zum Ziel gesetzt, ein nationales Infrastrukturnetzwerk unter Einbeziehung der nationalen Untersuchungsstandorte und verschiedenen Forschungsinstitutionen zu schaffen, dieses ggf. auszubauen und die Basis für eine intensivere Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen auf Bundes- und Landesebene zu legen. In einem nächsten Schritt sollen Expertengruppen mit Repräsentanten aller relevanten Bundes- und Landeseinrichtungen sowie der Ressortforschung zu den Themen „Datenmanagement“, „Internationale Vernetzung“ und Umwelt-System-Theorien eingerichtet werden.

    Grundlage für die Gründung der AG ist das Strategiepapier „Langzeitperspektiven und Infrastruktur der terrestrischen Forschung Deutschlands – ein systemischer Ansatz“ dreier DFG-Senatskommissionen und des "Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth" Anfang 2013. Die AG konstituiert sich am 14. März 2014.

  • 03.04.2012

    NKGCF Archiv

    Stellungnahme zu Climate Engineering: Forschungsfragen einer gesellschaftlichen Herausforderung

    Gemeinsam mit der DFG-Senatskommission für Ozeanographie und der DFG-Senatskommission Zukunftsaufgaben der Geowissenschaften hat das Nationale Komitee für Global Change Forschung eine Stellungnahme für den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Thema Climate Engineering erarbeitet. Festgestellt wird, dass die deutsche Forschung wichtige Beiträge in bestimmten Bereichen bereits leisten kann, da sie sowohl in den einzelnen Disziplinen als auch aufgrund der interdisziplinären Ansätze sehr gut aufgestellt ist. Allerdings bestehen noch viele Wissenslücken hinsichtlich der Auswirkungen von CE-Maßnahmen, sozialer, wirtschaftlicher und zwischenstaatlicher politischer Konsequenzen in Folge des Einsatzes von CE-Maßnahmen als auch der noch weitgehend ungeklärte Rechtsrahmen oder auch im Hinblick auf ethischer Fragestellungen, wie der intergenerationalen Verantwortung für den Schutz der Erde. 

    Da die bisherige Forschung zu diesem Thema stark auf die (technischen) Möglichkeiten von Climate Engineering ausgerichtet war, geben die DFG-Senatskommissionen und das NKGCF unter anderem die Empfehlung ab Forschung zu Climate Engineering zunächst nach dem Prinzip von"Forschung zur Feststellung der Folgen und deren Bewertung" fördern. 

  • 07.07.2011

    NKGCF Archiv

    Statement von DIVERSITAS Deutschland e.V. und dem Nationalen Komitee für Global Change Forschung über die Einbindung der deutschen Biodiversitätsforschung in IPBES

    Die internationale Staatengemeinschaft baut seit einiger Zeit unter Einbezug der Wissenschaft die internationale Science-Policy Plattform für Biodiversität und ökosystemare Dienstleistungen (IPBES) auf. Als Hauptaufgabe sollen in IPBES wissensbasierte Handlungsoptionen als Entscheidungshilfen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität und der Ökosystemdienstleistungen erarbeitet werden. IPBES soll unter anderem als Plattform genutzt werden, die einen direkten Dialog zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft anstrebt. Inwiefern nationale Netzwerke und Institutionen etc. dazu beitragen können, wurde am 7./8. Juli in Bonn diskutiert. 

    Unter Berücksichtigung der Leitfragen (siehe pdf) wurde von DIVERSITAS Deutschland und NKGCF, eine gemeinsame Erklärung verfasst, mit folgendem Fazit: "DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF begrüßen die Gründung des IPBES und erklären sich bereit, den IPBES Prozess zu unterstützen und ihre Expertise einzubringen. Durch unterschiedliche Aufgaben und Anbindungen von DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF können sie IPBES ein breites Spektrum an deutscher Expertise bieten und sowohl auf struktureller als auch auf inhaltlicher Ebene unterstützend tätig werden. DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF erklären sich bereit Informationen weiterzugeben und Communities zu mobilisieren, um IPBES zu unterstützen."

     

    Weiterführende Links: IPBES, DIVERSITAS-Deutschland, DIVERSITAS international und IPBES, IHDP und IPBES

  • 22.02.2011

    NKGCF Archiv

    Vorschlag für nationale Fördermaßnahmen zum Thema „Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020: ökologische, soziale und ökonomische Entwicklungen und Gestaltungsoptionen im globalen Wandel

    Vorschläge für die Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen stehen aktuell in einer großen Bandbreite zur Verfügung. Viele der Vorschläge müssen jedoch noch hinsichtlich ihrer Umsetzungsmöglichkeiten genauer untersucht und weiterentwickelt werden, um den Handlungsrahmen für die Gesellschaft und Entscheidungsträger erschließen zu können. Dies wird als eine zentrale wissenschaftliche Herausforderung insbesondere für die Global Change Forschung gesehen, da unter anderem Landnutzungswandel, Wirtschaftswachstum oder auch Bevölkerungswachstum und Klimawandel als Treiber für die Veränderungen von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen stehen. 

    In Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Ökonomie, Ethik, Biologie, Ökologie, Rechtswissenschaften, Agrarwissenschaften und der Meeresforschung wurde daher eine Empfehlung für nationale Fördermaßnahmen zum Thema „Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020: ökologische, soziale und ökonomische Entwicklungen und Gestaltungsoptionen im globalen Wandel“ ausgearbeitet. Diese unterstreicht die Wichtigkeit von aufeinander abgestimmten, interdisziplinären Forschungsaktivitäten, um zeitnah Handlungsoptionen zur Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen zu erarbeiten und auf nationaler Ebene entscheidend zur Umsetzung der Ziele der COP10 beizutragen. Da die Handlungsoptionen sowohl ökologische als auch soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigen sollen, sieht das NKGCF den dringenden Bedarf in einer koordinierten und zwischen den Institutionen abgestimmten Herangehensweise. In dieser sollen die Kompetenzen von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gebündelt sowie verschiedene relevante Praxisakteure integriert werden.

    Die Empfehlung für nationale Fördermaßnahmen richtet sich daher an alle wissenschaftlichen Organisationen (Institutionen, Netzwerke, Verbünde, Förderer, etc.), die zu der Erarbeitung eines Handlungsrahmens für die Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen beitragen können.

  • 10.11.2010

    NKGCF Archiv

    Positionspapier Regionale Klimamodelle

    Regionale Klimamodelle versuchen auf der Grundlage globaler Klimamodelle für einzelne Regionen Projektionen zum möglichen regionalen Klimawandel mit höherer Auflösung zu gewinnen. In Deutschland arbeiten mehrere Gruppen mit unter schiedlichen Ansätzen und Methoden an derartigen Modellen.

    In Anbetracht eines zeitweilig intensiven aber zum Teil bedenklich undifferenzierten Medienechos und um einer Verunsicherung in den höchst unterschiedlichen Nutzerkreisen zuvorzukommen, hat das Nationale Komitee für Global Change Forschung zwei Rundgespräche mit Klimamodellentwicklern und potentiellen Anwendern von Wirkmodellen veranstaltet. Sie sollten im Interesse einer weiteren Entwicklung der regionalen Klimamodellierung und der Verwendung ihrer Ergebnisse zum Nutzen von Umweltforschung, Politik und Wirtschaft klären, was die regionale Klimamodellierung leisten kann und muss, und welchen Beitrag sie zur weiteren Erforschung und zum gesellschaftlichen Umgang mit dem Klimawandel liefern kann. Die im Positionspapier beschriebenen Thesen wurden auf der Grundlage der stattgefunden Diskussionen erstellt.

  • 31.05.2010

    NKGCF Archiv

    Offener Brief des Nationalen Komitees für Global Change Forschung und des Deutschen Klima-Konsortiums hinsichtlich der Kritik an den IPCC Sachstandsberichten.

    Die Arbeit des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) steht seit einigen Monaten in der Kritik der Öffentlichkeit, aber auch einiger Wissenschaftler. Auslöser für die Debatte über die Arbeitsprozesse und Inhalte des vierten IPCC Sachstandsberichts (Assessment Reports, AR4) war die Veröffentlichung von E-Mails, Dokumenten und Daten einzelner Forscher, die vom Server der Climate Research Unit der University of East Anglia (UK) entwendet wurden (in den Medien teils als "Climategate" bezeichnet). In den folgenden Monaten verwiesen die Medien auf weitere Unstimmigkeiten, zum Beispiel hinsichtlich der im vierten IPCC Sachstandsbericht getroffenen Aussagen zu den Regenwäldern im Amazonasgebiet1, der Gletscherschmelze im Himalaya2 oder der Überschwemmungsgebiete in den Niederlanden3. Neben den formalen Unstimmigkeiten, wurden aber auch von akademischer Seite Vorwürfe laut, der Bericht zeige den Stand des Wissens4 in unausgewogener Art und Weise. Als Konsequenz werden nun die IPCC Prozesse einer unabhängigen Begutachtung durch das "InterAcademy Panel on International Issues" 5 unterzogen, dessen Ergebnisse voraussichtlich im August 2010 vorliegen werden. 

    Trotz dieser Kritikpunkte bleibt die Kernaussage des vierten Sachstandberichtes des IPCC bestehen: Der Klimawandel ist weitgehend von Menschen verursacht und wird sich in Zukunft verstärken.

  • 16.04.2008

    NKGCF Archiv

    "Vorschlag für ein nationales Forschungsprogramm: Umgang mit dem Klimawandel - Landnutzung im Spannungsfeld von Ressourcenschutz, Nahrungs- und Energienachfrage

    Vorschlag für ein Nationales Forschungsprogramm:
    Umgang mit dem Klimawandel –Landnutzung im Spannungsfeld von Ressourcenschutz,Nahrungs- und Energienachfrage

    beschlossen vom Nationalen Komitee für Global Change Forschung (NKGCF) in seiner 44. Sitzung am 28.04.2008.

    Das Nationale Komitee für Global Change Forschung empfiehlt, umgehend ein substantielles nationales Forschungsprogramm zum Thema „Umgang mit dem Klimawandel – Landnutzung im Span-nungsfeld von Ressourcenschutz, Nahrungs- und Energienach-frage“ aufzulegen.

  • 13.07.2005

    NKGCF Archiv

    Positionspapier für eine kohärente deutsche Forschungsstrategie zum globalen Wandel

    Der Globale Wandel stellt die Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Dabei geht der globale Wandel weit über Klimaänderungen hinaus und umfasst das gesamte Erdsystem mit seinen physikalischen, biogeochemischen und gesellschaftlichen Prozessen. Der Mensch ist gleichzeitig Verursacher, Betroffener und Gestalter. Im Zentrum der Forschung zum Globalen Wandel steht deshalb die Wechselwirkung zwischen menschlicher Gesellschaft und den übrigen Komponenten des Erdsystems.

  • 12.04.2002

    NKGCF Archiv

    Erste Fortschreibung der Eckwerte für eine kohärente nationale Forschungsstrategie zum globalen Wandel

    Das Nationale Komitee für Global Change Forschung hat auf seiner 23. Sitzung am 14. und 15. Oktober 2002 in Berlin die folgende Entschließung für die Fortführung und Weiterentwicklung einer zukunftsorientierten kohärenten nationalen Forschungsstrategie zum globalen Umweltwandel gefasst.

  • 09.08.2001

    NKGCF Archiv

    Thesenpapier zur deutschen Forschung zum globalen Biodiversitäts-Wandel

    Ziel dieses von DIVERSITAS Deutschland vorgelegten und vom Nationalen Komitee für Global Change Forschung ausführlich diskutierten und gemeinsam weiterentwickelten Konzeptpapiers ist die Weiterentwicklung einer nationalen Forschungsstrategie, die prioritäre Zielsetzungen benennt und die zu ihrer Erreichung notwendigen Schwerpunktbildungen aufzeigt. Weiterhin sollen Aussagen zu den notwendigen und sinnvollen interdisziplinären Kooperationen, dem erfbestellenlichen Integrationsgrad sowie den politischen und ökonomischen Implikationen gemacht werden.

  • 20.08.1999

    Archiv NKGCF

    Arbeitspapier "Integrationsmethodische Grundlagen der Global Change-Forschung"

    Die seit einigen Jahren von vielen Wissenschaftlern vehement vorgetragene Forderung nach “integrierten Betrachtungsweisen“ bzw. “integrativen Konzepten“ drückt zwar ein allgemeines Unbehagen mit der fortschreitenden Ausdifferenzierung von Forschung und Lehre aus, doch ein positiver und operationalisierbarer Gegenentwurf zum „traditionellen Reduktionismus“ fällt nicht leicht. Zweifellos sollte eine integrierte Betrachtungsweise den Charakter des jeweiligen Gegenstandes im Kontext seiner Beziehung zu anderen erschließen und damit weit über die bloße Summation von Einzelbeobachtungen hinausführen. Aber wie dies konkret geschehen soll und welche kognitiven, methodischen und technischen Hilfsmittel für diese Integration zur Verfügung stehen – solche Fragen markieren immer noch wissenschaftliches und epistemologisches Neuland.

    Dabei haben sich in den letzten Jahrzehnten die Voraussetzungen für integrative, also letztlich synthetische Forschung deutlich verbessert. Hierzu haben sowohl wissenschaftlich-theoretische Entwicklungen (in der Systemanalyse, Komplexitätstheorie, Nichtlinearen Dynamik, Spieltheorie usw.) als auch technologisch-experimentelle Neuerungen (nicht-destruktive Meßverfahren, modernes Monitoring, elektronische Datenverarbeitung, Simulationstechnik etc.) beigetragen. Hinzu kommen die Fortschritte bei der Überwindung disziplinärer und nationaler Trennlinien. Und trotzdem ist ein allgemein akzeptierter Kanon von Integrationsmethoden mit adäquaten Gebrauchsanweisungen noch nicht in Sicht. Dieses Defizit macht sich besonders negativ in der Global Change-Forschung bemerkbar, wo doch die Ganzheitsbetrachtung hochkomplexer dynamischer Objekte unverzichtbar erscheint.

  • 12.09.1997

    NKGCF Archiv

    Eckwerte für eine kohärente nationale Forschungsstrategie zum globalen Wandel

    Die Erforschung der globalen Umweltveränderungen hat in den letzten Jahren unsere Kenntnisse der physikalischen, chemischen, biologischen und sozioökonomischen Wir-kungszusammenhänge und Prozesse erheblich erweitert und vertieft. Nationale wie internationale Forschung, insbesondere im Rahmen des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) sowie des Internationalen Geosphären-Biosphärenprogramms (IGBP), haben dazu entscheidend beigetragen. Herausragende Beispiele deutscher Forschung umfassen u.a. Untersuchungen zu:

    • der Struktur des Klimasystems, seiner Modellierung und seiner Vorhersagbarkeit
    • den Grundlagen der Atmosphärenchemie
    • den Grundlagen und Prozessen bio-geochemischer Stoffkreisläufe sowie
    • der Dynamik von Landökosystemen.

     

    Angesichts der Komplexität und zunehmenden Dringlichkeit der Probleme und neuer Fragen, die sich aus dem bisher erreichten Erkenntnisfortschritt ergeben, besteht weiterhin erheblicher Forschungsbedarf. Neue Forschungsaufgaben entstehen in bisher vernach-lässigten Problemfeldern, wie etwa der Biodiversität und den sozioökonomischen Bereichen des globalen Wandels. Dies gilt sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die problemlösungsorientierte und anwendungsbezogene Forschung. Wissenschaftliche Ana-lyse und Bewertung globaler Umweltveränderungen sind dabei zugleich wesentliche Vo-raussetzungen für eine weltweit nachhaltige Entwicklung.

    Als hochindustrialisiertes Land und aufgrund ihrer Rolle bei und nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, in Rio 1992, ist die Bundesrepublik Deutschland dem Ziel der nachhaltigen Entwicklung in ganz besonderer Weise verpflichtet. Sie kann bereits auf er-hebliche Erfolge im Bereich der Umweltforschung und Umwelttechnologie verweisen, die es in Zukunft zu stärken und auszubauen gilt. Dabei ist innovativen, integrativen und inter-national vernetzten Projektenbesondere Bedeutung beizumessen. Die Zusammenarbeit von Natur-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften ist weiter zu verbessern. Hier kann die deutsche Global Change Forschung wissenschaftlich eine international führende Rolle übernehmen und zugleich politische Entscheidungen fachlich fundieren.