Future Earth Historie - Globale Umweltprogramme

 

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Industrial Information (IT)
Das Projekt beschäftigte sich mit der Erhöhung des Verständnisses über die Zusammenhänge von Gesellschaft, Ökonomie und Entwicklung bei gleichzeitiger Reduktion des Umwelteinflusses. Die wissenschaftliche Agenda von IT fokussierte Forschungsfragen in dem Bereich von Energie und Materialflüssen, Nahrungsmittel, Städten mit Schwerpunkt auf Wasser und Transport, Information und Kommunikation sowie wurden Governance- und Transformationsprozesse untersucht.

Mehr Informationen über IT: http://www.ihdp-it.org/

Kontakt:
Anna Wiecziorek
E-Mail: Anna.Wieczorek@ivm.vu.nl

Knowledge Learning an Societal Change (KLSC)
Um Maßnahmen für eine nachhaltigere Zukunft zu ergreifen, steht man unter den heutigen raschen lokalen wie auch globalen Veränderungen vor Herausforderung wie dem Umgang mit komplexen Informationen und deren Einzug in Entscheidungen. KLSC beschäftigt sich mit dieser Herausforderung und arbeitet mit unterschiedlichen Stakeholdern, Wissensträgern und Rechteinhabern zusammen, um das Zusammenspiel zwischen Wissen, Lernen und gesellschaftlichen Wandel zu verstehen. Ferner soll die Befähigung der Stakeholder auf verschiedensten Ebenen verbessert werden um die praktische Umsetzung des neu erworbenen Wissens umzusetzen.

Mehr Informationen über KLSC: http://klscproject.org/

Kontakt:
Prof. Dr. Ilan Chabay
E-Mail: ilan.chabay@iass-potsdam.de

The International Programme on Biodiversity (DIVERSITAS)
DIVERSITAS ist ein international ausgelegtes Programm der Biodiversitätsforschung mit dem Ziel, das Wissen über Biodiversität, zu fördern und dessen Steigerung voranzutreiben. DIVERSITAS hat den Auftrag die integrative Forschung zur Biodiversität zu fördern, indem biologische, ökologische und soziale Wissenschaften miteinander verbunden werden.

Im Zuge der Implementierung von Future Earth wird DIVERSITAS im Jahr 2015 seine Arbeit einstellen.

Mehr Informationen über DIVERSITAS: http://www.diversitas-international.org/

International Geosphere-Biosphere Programme (IGBP)
Der Fokus des IGBP liegt auf biogeochemische Prozesse und Interaktionen. Die Forschungsthemen von IGBP sind angesiedelt in den Bereichen (1) der Wechselwirkungen zwischen biologischen, chemischen und physikalischen Prozessen, (2) deren Veränderungen und die Dynamiken des Erdsystems sowie (3) die menschlichen Aktivitäten, die dieses System beeinflussen.

Im Zuge der Implementierung von Future Earth startete IGBP in 2014 seine zweite Synthesephase. Im Jahr 2015 wird das IGBP seine Arbeit einstellen.

Mehr Informationen über IGBP: http://www.igbp.net/

World Climate Research Programme (WCRP)
Das WCRP soll Lücken im wissenschaftlichen Verständnis von Klimawandel und dessen Variabilität identifizieren. Durch Beobachtungen und Modellierungen ermöglicht es dabei Politik-relevante Klimavorhersagen zu treffen.

Mehr Informationen über WCRP: http://www.wcrp-climate.org/

Kontakt:
WCRP Joint Planning Staff
c/o World Meteorological Organization
7bis, Avenue de la Paix
Case Postale 2300
1211 Geneva 2, Switzerland
Phone: +41 22 730 81 11
E-Mail: wcrp@wmo.int

International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change (IHDP)
Der Schwerpunkt des IHDP lag in sozial-, wirtschafts- und politikwissenschaftliche Interessen und der Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Politik. Im Zuge der Einbindung in Future Earth beendet das IHDP im Juni 2014 seine Arbeit.

Earth System Science Partnership (ESSP)
In ESSP bündelten die vier internationalen Forschungsprogramme – DIVERSITAS, IGBP, IHDP und WCRP - ihre Kräfte und ebneten den Weg für die integrative Erforschung des Erdsystems. Im Zuge der Einbindung in Future Earth beendet das ESSP im Dezember 2012 seine Arbeit.

bioSUSTAINABILITY
In bioSUSTAINABILITY wird neues Wissen für Politik und Entscheidungsträger generiert, um den nachhaltigen Umgang mit Biodiversität anzuregen und zu verbessern. Mit Hilfe von bioSUSTAINABILITY soll eine wissenschaftliche Grundlage für den angemessenen Umgang mit Biodiversiät geschaffen werden, um ein adäquates Niveau an Biodiversität auf unserem Planeten zu erhalten.

Hinweis: im Jahr 2014 mit ecoSERVICES zusammengelegt

ecoSERVICES
In ecoSERVICES wird versucht ein fundiertes Verständnis von ökologischen, ökonomischen und kulturellen Folgen der Veränderung und des Verlustes von Biodiversität zu gewinnen. Intakte Ökosysteme stellen eine essentielle Komponente für die Gesundheit des Menschen dar. Aus diesem Grund kann eine Veränderung in der Biodiversiät, welche mit einer Veränderung der ökologischen Güter und Leistungen einhergeht, die Gesundheit des Menschen beeinflussen.

Mehr Informationen über ecoSERVICES: http://www.ecoservices.asu.edu/ecoservicesproject/

Kontakt:
ecoSERVICES Group
School of Life Sciences
Arizona State University
Tempe, AZ 85287-4501
United States
E-Mail: Maureen.Lynch@asu.edu

bioGENESIS
Das Ziel von bioGENESIS ist die Dokumentation von Biodiversität, die Festlegung des Grades an Diversität und der Folgen, der vom Menschen hervorgerufenen Veränderungen. Im Angesicht der fortschreitenden Umweltveränderung zielt bioGENESIS unter anderem darauf ab, die Methoden zur Erfassung von Biodiversität zu verbessern.

Mehr Informationen über bioGENESIS: http://www.biogenesis-diversitas.org/

Kontakt:
Anne-Helene Prieur-Richard
DIVERSITAS, c/o MNHN
57 rue Cuvier - CP 41
75231 Paris Cedex 5, France
E-Mail: anne-helene@diversitas-international.org

ecoHEALTH
Das Ziel von ecoHEALTH ist die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Biodiversität und aufkommenden ansteckenden Krankheiten. ecoHEALTH setzt den Fokus auf das Erforschen der Beziehung zwischen der Biodiversität im Pflanzen- und Tierreich und dem Aufkommen und Wiederaufkommen ansteckender Krankheiten und deren Konsequenzen für Flora, Fauna und Zivilgesellschaft.

Mehr Informationen über ecoHEALTH: http://www.diversitas-international.org/activities/research/ecohealth

Kontakt:
Catherine Machalaba
EcoHealth Alliance
460 West 34th Street – 17th floor
New York, NY 10001
USA
E-Mail: machalaba@ecohealthalliance.org

 

agroBIODIVERSITY
Das Ziel von agroBIODIVERSITY ist die Anregung und Förderung interdisziplinärer Forschung zum Verständnis der Rolle von biologischer Diversität in einem landwirtschaftlichen Umfeld. Agrobiodiversität wird hier verstanden als bewirtschaftete und ungeplante Biodiversität im landwirtschaftlichen Ökosystem, welche eng mit wild lebenden Tieren und Pflanzen innerhalb einer größeren Landschaft interagiert.

Mehr Informationen über agroBIODIVERSITY: http://www.agrobiodiversity-diversitas.org

Kontakt:
Mirjam Pullemann
Wageningen University
Dept. of Soil Quality
P.O.Box 47, 6700 AA
Wageningen, The Netherlands
E-Mail: mirjam.pulleman@wur.nl

 

freshwaterBIODIVERSITY
Obwohl Wasser und Gewässerschutz ein Thema globaler Brisanz sind, können die meisten Projekte und internationalen Vereinbarungen das Thema Biodiversität in Süßwasser nicht adäquat erfassen. Daher ist das Hauptziel des freshwaterBIODIVERSITY Projekts, der dringenden Nachfrage nach verbesserter Dokumentation und besserem Verständnis von Biodiversität in Süßwasser nachzukommen sowie dessen Nutzen und Leistung als Ökosystem.

Hinweis: im Jahr 2014 mit ecoSERVICES zusammengelegt

bioDISCOVERY
bioDISCOVERY nimmt sich der Aufgebe an, die momentane und zukünftige Veränderung an Biodiversität zu erfassen und ein Verständnis der an der Veränderung beteiligten Mechanismen zu gewinnen. bioDISCOVERY hat sich zum Ziel gesetzt die Methoden zur Erfassung von Biodiversität zu verbessern. Dies soll auf unterschiedlichen Ebenen stattfinden: Gene, Arten und Ökosystemen. bioDISCOVERY arbeitet zudem daran, unsere Fähigkeiten der Erkennung von Veränderung und Verlust an Biodiversität zu verbessern. Zudem sollen die Ursachen dafür erforscht werden.

Mehr Informationen über bioDISCOVERY: http://www.diversitas-international.org/activities/research/biodiscovery

Kontakt:
bioDISCOVERY Secretariat
c/o DIVERSITAS
Museum National d'Histoire Naturelle (MNHN)
75231 Paris Cedex 05
France
E-Mail: bruno@diversitas-international.org

Global Environmental Change and Food Systems Project (GECAFS)
GECAFS ist ein international und interdisziplinär ausgelegtes Forschungsprojekt, welches Strategien zur Bewältigung der Einflüsse des Globalen Wandels auf Nahrungssysteme entwickelt. GECAFS versucht ein besseres Verständnis von Zusammenhängen zwischen Nahrungssystemen und sozioökonomischen sowie biogeophysikalischen Komponenten des Erdsystems zu gewinnen.

Mehr Informationen über GECAFS: http://www.gecafs.org/

Kontakt:
The GECAFS International Project Office is now closed but was hosted by the Environmental Change Institute, at the School of Geography and the Environment.
Any queries relating to GECAFS activities should be directed to John Ingram, the former GECAFS Executive Officer (E-Mail: john.ingram@eci.ox.ac.uk).

Global Water System Project (GWSP)
GWSP zielt darauf ab, eine interdisziplinäre und integrative Dimension in der Wasserforschung zu entwickeln und voranzutreiben. Eine große Bandbreite an Aktivitäten und Instrumenten soll dieses Ziel realisieren. Darunter fallen die Generierung von neuem Wissen (z.B. ein internationaler Abgleich der Schätzungen zu Weltwasserbilanzen; Entwicklung von international vergleichbaren Umweltflüssen; Ausarbeitung von Konzepten des weltweiten Umgangs mit Wasser; Entwicklung von neuen, integrativen Indikatoren des globalen Wassersystems), das Capacity building, die Entwicklung und Etablierung von Netzwerken sowie der Informationsaustausch (z.B. digitaler Wasseratlas, Globaler Wandel im Donaubecken).

Mehr Informationen über GWSP: http://www.gwsp.org/

Kontakt:
Anik Bhaduri
Global Water System Project, International Project Office
Walter-Flex-Strasse 3
53113 Bonn, Germany
E-Mail: gwsp.ipo@uni-bonn.de

Global Environmental Change and Human Health (GECHH)
Das GECHH wurde gegründet um auf das stetig wachsende Bedürfnis, die Verbindung zwischen globalem Umweltwandel und menschlicher Gesundheit besser zu verstehen. Ziel ist es, das Spektrum und die Ausmaße zu beleuchten, die menschlich verursachter globaler Umweltwandel auf das menschliche Wohlbefinden und Gesundheit hat, sodass die Gesellschaft besser versteht, welche tatsächlichen und wahrscheinlichen Konsequenzen aus dem kollektiven menschlichen Handel für das Erdsystem entstehen.

Mehr Informationen über GECHH: http://www.gechh.unu.edu

Kontakt:
United Nations University Institute for Water, Environment and Health (UNU-INWEH)
175 Longwood Road South, Suite 204
Hamilton, ON L8P 0A1
CANADA

Global Carbon Project (GCP)
Das Ziel von GCP ist ein besseres wissenschaftliches Verständnis des Kohlenstoffkreislaufs zu gewinnen, um den Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verlangsamen. Mit GCP soll ein vollständiges Bild des globalen Kohlenstoffkreislaufs geschaffen werden, indem biogeochemische und biophysikalische Aspekte sowie anthropogene Einflüsse gemeinsam untersucht werden. Daneben wird versucht, ein für politische Entscheidungsträger aussagekräftiges und relevantes Abbild des globalen Kohlenstoffkreislaufs zu erstellen.

Mehr Informationen über GCP: http://www.globalcarbonproject.org/

Kontakt:
Pep Canadell
CSIRO Marine and Atmospheric Research
GPO Box 3023
Canberra, ACT 2601
Australia
E-Mail: pep.canadell@csiro.au

Climate and Ocean – Variability, Predictability, and Change (CLIVAR)
Das Ziel von CLIVAR ist es, Beobachtungsanalysen und Vorhersagen zum Wandel des Klimasystem der Erde zu ermöglichen, die auf die Interaktionen zwischen Ozean und Atmosphäre fokussieren, um ein besseres Verständnis über Klimavariabilität, Vorhersagbarkeit und Wandel zu ermöglichen. Dies alles zugunsten der Gesellschaft und der Umwelt.

Mehr Informationen über CLIVAR: http://www.clivar.org/

Kontakt:
Valery Detemmerman
International CLIVAR Global Project Office
State Oceanographic Administration First Institute of Oceanography
6 Xianxialing Road
Qingdao 266061, P.R. China
E-Mail: icpo@clivar.org

Climate and Cryosphere (CliC)
Das CliC Projekt untersucht die Einflüsse der Klimavariabilität und des Klimawandels auf die Komponenten der Kryosphäre und die Einflüsse von Veränderungen der Kryosphäre auf das Weltklima. Um dieses Ziel zu erreichen, initiierte CliC verschiedene Aktivitäten, wie die Beobachtung der Kryosphäre und die Integration von Prozessen die in der Kryosphäre ablaufen in die Klimamodelle.

Mehr Informationen über CliC: http://www.climate-cryosphere.org

Kontakt:
CliC International Project Office
Norwegian Polar Institute
Fram Centre
Hjalmar Johansens gate 14
NO-9296 Tromsø, Norway
E-Mail: info@climate-cryosphere.org

Global Energy and Water Exchanges (GEWEX)
Der Schwerpunkt von GEWEX liegt in der Beobachtung, dem Verstehen und der Modellierung von atmosphärischen, hydrologischen und thermodynamischen Prozessen und Dynamiken, die den globalen hydrologischen Kreislauf und dessen Energiebudget bestimmen. Wichtiges Thema in GEWEX ist die Erforschung der globalen Wasserressourcen, im Besonderen die Vorhersage der Änderungen im Wasserkreislauf, welche durch den globalen Wandel beeinflusst werden.

Mehr Informationen über GEWEX: http://www.gewex.org/

Kontakt:
GEWEX International Project Office
Silver Spring, Maryland 20910-6374
United States
E-Mail: gewex@gewex.org

Stratosphere-troposphere Processes and their Role in Climate (SPARC)
SPARC koordiniert internationale Aktivitäten über die Stratosphäre, die in Bezug zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Klimavariabilität und Vorhersagen stehen. Themen und Aktivitäten von SPARC befassen sich mit Klimavariabilität und –wandel wie auch Ozon, atmosphärische Chemie und Aerosole, und Polar-Prozesse, die auch von gesellschaftlicher Bedeutung sind.

Mehr Informationen über SPARC: http://www.sparc-climate.org/

Kontakt:
SPARC Office
c/o ETH Zurich
Institute for Atmospheric and Climate Science (IAC)
Building CHN
Universitaetsstrasse 16
CH-8092 Zurich
Switzerland
E-Mail: office@sparc-climate.org

International Surface Ocean - Lower Atmosphere Study (SOLAS)
Im SOLAS Projekt werden die zentralen biogeochemisch-physikalischen Interaktionen und Feedbacks zwischen Ozean und Atmosphäre erforscht um den Zusammenhang mit der Regulation von Klimawandel und globalem Wandel verstehen und quantifizieren zu können.

Mehr Informationen über SOLAS: http://www.solas-int.org/

Kontakt:
SOLAS International Project Office
GEOMAR Helmholtz-Centre for Ocean Research Kiel
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel
Germany
E-Mail: ebreviere@geomar.de

Integrated Land Ecosystem-Atmosphere Processes Study (iLEAPS)
iLEAPS ist die Land-Atmosphäre Komponente von IGBP. Der Schwerpunkt von iLEAPS liegt in der Erforschung grundlegender biogeochemischer Prozesse zwischenLand-Atmosphäre-Austausch, Klima, Wasserkreislauf und troposphärischer Chemie. Wissenstransfer ist eine essentielle Komponente von iLEAPS und beinhaltet die interdisziplinäre Ausbildung, Capacity Building und die Unterstützung von Studenten in ihrer Ausbildung.

Mehr Informationen über iLeaps: http://www.ileaps.org

Kontakt:
iLEAPS International Project Office (iLEAPS IPO)
University of Helsinki, Department of Physics
Division of Atmospheric Sciences and Geophysics
P.O. Box 48
FI 00014 University of Helsinki
Finland
E-Mail: ipo@ileaps.org

Past Global Changes Project (PAGES)
Das PAGES Projekt ist eine internationale Initiative, die Forschung zu vergangenen globalen Veränderungen koordiniert und voranbringt. Das primäre Ziel ist besseres Verständnis vergangener globaler Veränderungen zu erlangen, um Vorhersagen für Klima und Umwelt in der Zukunft genauer und besser zu treffen. PAGES stärkt die internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit und fördert insbesondere die Beteiligung von Wissenschaftlern aus Entwicklungsländern im globalen Paleo-Community-Diskurs.

Mehr Informationen über PAGES: http://www.pages.unibe.ch/

Kontakt:
PAGES
International Project Office
Zähringerstrasse 25
3012 Bern
Switzerland
E-Mail: pages@pages.unibe.ch

Analysis, Integration and Modeling of the Earth System, AIMES
AIMES ist das Ergebnis der Task Force "Global Analysis, Integration and Modeling (GAIM)". Die Herausforderung für AIMES besteht darin, ein besseres und quantitativeres Verständnis über die Rolle anthropogener Eingriffe in die biogeochemischen Kreisläufe des Erdsystems zu erlangen, und wie diese mit dem physikalischen Klimasystem interagieren.

Mehr Informationen über AIMES: http://www.aimes.ucar.edu/

Kontakt:
Kathy Hibbard, Executive Officer, Senior Program Manager
E-Mail: kathy.hibbard@pnl.gov
Jennie Rice, Science Officer, E-Mail: jennie.rice@pnl.gov

International Global Atmospheric Chemistry Project (IGAC)
IGAC koordiniert und fördert atmosphärisch-chemische Forschung in Richtung einer nachhaltigen Welt, indem sie internationale Zusammenarbeit zwischen atmosphärisch-chemischer und multi-disziplinärer Forschung erleichtert; die Synthese, das Assessment und die Zusammenfassung von Forschung koordiniert, die nächste Generation atmosphärischer Chemiker fördert, und als Liaison zwischen der atmosphärisch-chemischen Community und der breiten Earth System Sustainability Community fungiert.

Mehr Informationen über IGAC: www.igacproject.org

Kontakt:
IGAC Project
University of Colorado
CIRES
Box 216 UCB
Boulder, CO 80309, USA
E-Mail: info@igacproject.org

Integrated Marine Biobeochemistry and Ecosystem Research (IMBER)
Integrated Marine Biobeochemistry and Ecosystem Research beschäftigt sich mit der Sensitivität und den Veränderungen von marinen biogeochemischen Kreisläufen und Ökosystemen, die sich in einer Zeitspanne von Jahren bis Dekaden im Rahmen des globalen Wandels ereignen. IMBER möchte umfassendes Verständnis und akkurate Vorhersagen bereitstellen, die den Ozean betreffen, dessen Reaktion auf den beschleunigten globalen Wandel sowie die Konsequenzen, die daraus für das Erdsystem und die menschliche Bevölkerung ergeben.

Mehr Informationen über IMBER: www.imber.info

Kontakt:
Bernard Avril
IMBER International Project Office
Institute of Marine Research
P.O. Box 1870
Nordnes 5817
Bergen, Norway
E-Mail: imber@imr.no

Integrated History and future of People on Earth (iHope)
Die „Integrated History and future of People on Earth“ Initiative ist ein globales Forschungsnetzwerk, welches aufzeigt, dass vergangene Veränderungen im Erdsystem in engem Zusammengang mit Veränderungen im gekoppelten Mensch-Erdsystems stehen. IHOPE unterstützt das Teilen von Wissen und Ressourcen zwischen Biophysik, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften, um analytische und interpretative Angelegenheiten anzusprechen, die im Zusammenhang mit den Dynamiken des gekoppelten Mensch-Erdsystems stehen.

Mehr Informationen über IHOPE: http://ihopenet.org/

Kontakt:
Department of Archaeology and Ancient History
Uppsala University
Uppsala, Sweden

Global Land Project (GLP)
Das Global Land Project setzt sich zum Ziel, das Verständnis und die Modellierung der Effekte menschlichen Handelns auf natürliche Prozesse und terrestrischer Biosphären zu erhöhen. Veränderungen in der Landnutzung und dessen Management wirken sich auf den Zustand, die Eigenschaften und die Funktionen von Ökosystemen aus, die umgekehrt wieder die Ökosystemaren Dienstleistungen und im Endeffekt das menschliche Wohlbefinden beeinflussen.

Mehr Informationen über GLP: http://www.globallandproject.org/

Kontakt:
Fabiano Micheletto Scarpa, PhD
National Institute for Space Research (INPE)
Av. dos Astronautas, 1758
Prédio Planejamento Sala 12
Jd.Granja 12227-010
São José dos Campos
São Paulo - Brazil

Land-Ocean Interactions in the Coastal Zone (LOICZ)
Seit fast 20 Jahren liegt der Fokus von LOICZ auf der Erforschung der land- und ozeanbasierten Treiber von biogeochemischen und geophysikalischen Veränderungen der Küstenzonen. Ursprünglich als naturwissenschaftlicher Ansatz gedacht, erweiterte das LOICZ seinen Schwerpunkt in den frühen 2000er Jahren um die Sozial- und Geisteswissenschaften in die Erforschung globaler Phänomene von verändernden Küsten im Kontext von sozio-ökologischen Systemen miteinzubeziehen.

Mehr Informationen über LOICZ: http://www.loicz.org/

Kontakt:
Dr. Marion Glaser
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
LOICZ International Project Office
Institute for Coastal Research
Max-Planck-Str. 1
21502 Geesthacht
Germany

Earth system governance Project (ESG)
Das „Earth System Governance Project“ definiert Erdsystem Governance als ein miteinander zusammenhängendes System formaler und informeller Regeln. Deren Mechanismen und Akteuresnetzwerke werden auf allen Ebenen der Gesellschaften dazu eingesetzt diese in Richtung nachhaltiger Entwicklung zu lenken durch Vorbeugung, Vermeidung und Anpassung an globale und lokale Umweltveränderungen. Das Projekt wird politische Maßnahmen entwickeln, die als Antworten auf die dringlichsten Probleme der Transformation des Erdsystems dienen.

Mehr Informationen über das ESG Project: http://www.earthsystemgovernance.org/

Kontakt:
Dr. Ruben Zondervan
Lund University
LUCSUS, Gamla Kirurgen
Sandgatan 3, 3th floor
Lund, Sweden

Integrated Risk Governance Project (IRG)
IRG lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Vielzahl von Anliegen: Politikprogramme, die die Anfälligkeit von Individuen und Gemeinden durch extreme Events reduziert; Entscheidungsprozesse, welche die Gründung und Stationierung von response capabilities betreffen, etc. Ziel des IRG Projektes ist, Mechanismen, Trends und Auswirkungen im Kontext globaler Erwärmung zu identifizieren und Risiko Assessment Modelle und Methoden für integrierte Risiko Simulationen zu entwickeln

Mehr Informationen über das IRG Project: http://www.irg-project.org/ oder http://www.globalclimateforum.org/

Kontakt:
Elke Henning
E-Mail: elke.henning@globalclimateforum.org

Urbanization and Global Environmental Change Project (UGEC)
Heute lebt mehr als die Hälfte der Erdpopulation in Städten. Es ist klar, dass die Entwicklung urbaner Ebenen der Kern mehrerer Probleme im Zusammenhang mit Umweltwandel und weiteren Belangen ist. UGEC ist bestrebt, das Verständnis für die Interaktionen und Feedbacks zwischen globalem Umweltwandel und Urbanisierung auf lokaler, regionaler und globaler Ebene zu verbessern.

Mehr Informationen über UGEC: http://ugec.org/

Kontakt:
Dr. Corrie Griffith
Arizona State University
Global Institute of Sustainability
PO Box 875402
Tempe, AZ 85287-5402
U.S.A.
E-Mail: Corrie.Griffith@asu.edu

Übersicht der Organisation und der Kooperationen (Stand 2011).

 

Seit etwa drei Jahrzehnten wird internationale Forschung zum globalen Wandel in den vorwiegend von ICSU, ISSC, UNESCO und WMO sowie IOC getragenen globalen Umweltforschungsprogrammen World Climate Research Programme (WCRP), International Geosphere Biosphere Programme (IGBP), International Human Dimensions of Global Change Programme (IHDP), dem internationalen Biodiversitätsforschungsprogramm DIVERSITAS sowie der Earth System Science Partnership (ESSP) konzipiert, koordiniert und durchgeführt.

Auf der im Jahr 1979 veranstalteten 1. Weltklimakonferenz, an der sich ICSU als Sponsor beteiligte, wurde beschlossen die internationalen Aktivitäten der Klimaforschung zu bündeln und zu koordinieren. Ein Jahr später wurde von der WMO das Weltklimaprogramm WCRP gegründet. In den 70er und 80er diskutierte ICSUs Strategiekomitee (Scientific Committee on Problems of the Environment) unter anderem die mögliche Koordination der Forschungsaktivitäten Land- und Atmosphärenforschung und gründete daraufhin im Jahr 1986 das IGBP. Zusammen mit ISSC etablierte ICSU 1996 das IHDP und trat im gleichen Jahr DIVERSITAS bei, welches bereits 1991 von der IUBS, SCOPE und UNESCO gegründet wurde. Die vier Programme, die nun unter der Schirmherrschaft von ICSU standen, boten ein breites Feld für Forschungsaktivitäten in den unterschiedlichsten Bereichen.

2001 trafen nach mehr als 10 Jahren zum ersten Mal alle Programme im Rahmen einer Konferenz zusammen, um die Fortschritte aus den verschiedenen Teilbereichen zu diskutieren. Auf der Konferenz wurde der Bedarf einer zukünftig stärker fächerübergreifenden Zusammenarbeit identifiziert, der in der anschließend verfassten Amsterdam Declaration festgehalten wurde und im selben Jahr wurde noch die Earth System Science Partnership als interdisziplinäres Verbundprogramm der vier Global Change Programme gegründet. In ESSP wird seit Gründung der Initiative integrative Forschung in vier Schwerpunktbereichen des globalen Wandels betrieben: Wasser, Gesundheit, Nahrung, Kohlenstoff. Daneben wurde in ESSP das "Capacitiy Building" verstärkt gefördert.

Heute ist ICSU die einzige internationale Organisation die in allen Global Change Programmen als Sponsor auftritt. Die internationalen Programme werden durch Review-Prozesse weiter entwickelt und durch Wissenschaftliche Gremien begleitet, die beispielsweise die Gründung von Core Projects (wie das Global Land Project) initiieren können. Für die Koordination, d.h. Management, Kommunikation, Science-Policy Dialog, Capacity-Entwicklung, Workshops und Konferenzen, steht den Programmen ein jährliches Budget von rund 7 Millionen EUR zur Verfügung. Die Forschung, die innerhalb der Programme und Core Projects betrieben wird, überwiegend von nationaler/regionaler Seite finanziert.

2012 war für die Global Change Programme und ESSP wieder ein entscheidendes Jahr. Auf der zweiten gemeinsamen Konferenz der globalen Umweltprogramme (Planet under Pressure, London 2012) wurde die neue Initiative „Future Earth: research for global sustainability“ vorgestellt, die das Ergebnis eines umfangreichen Konsultationsprozesses war. Durch die gesellschaftliche Notwendigkeit und der vorhanden Dringlichkeit Lösungsansätze für die komplexen Phänomene des globalen Wandels zu liefern, wurde die Notwendigkeit darin gesehen den Wandel von einer bislang stark naturwissenschaftlich beeinflussten und in vielen Fachbereichen erkenntnisorientierten Forschung hin zu einer integrativen Forschung zu fördern. Die neue Initiative „Future Earth“ wird daher auf das Wissen und die Erfahrungen der internationalen Global Change Programme bauen, jedoch vorwiegend Forschung fördern, die zu einer Transformation hin zu einer global nachhaltig agierenden Gesellschaft beiträgt. Future Earth soll 2014 vollständig etabliert sein. Für alle Core Projects der globalen Umweltprogramme besteht die Möglichkeit der Einbindung in Future Earth sofern diese die Anforderungen erfüllen. Ferner wird in Fast Track Initiativen allen Beteiligten der Core Projects die Möglichkeit gegeben neue, integrative Aktivitäten zu initiieren. Die Programmsekretariate von IHDP, IGBP und DIVERSITAS werden bis Ende 2015 ihre Arbeit einstellen.