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Nachhaltiger Konsum

Transformationskorridore für Nachhaltigen Konsum

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Konsum gilt als ein maßgeblicher Treiber globaler Nachhaltigkeitsprobleme und stellt somit für das Verständnis und die Förderung der im Rahmen von Future Earth avisierten Transformationsprozesse einen zentralen Ansatzpunkt dar. Nachhaltiger Konsum ist folglich ein eigener Zielbereich in der 2030-Agenda der Vereinten Nationen (SDG 12) und durch die direkten und indirekten Wirkungen des Konsumhandelns auch für viele weitere SDGs von großer Relevanz.

Eine übergreifende Anforderung an Ansätze zur Transformation gesellschaftlicher Konsummuster ist die Definition von Grenzen, die sich zum einen in Form von Ansprüchen auf minimale Konsumstandards und zum anderen in maximal tolerierbaren konsuminduzierten Belastungen manifestieren.

Die Arbeitsgruppe untersucht und definiert konkrete „Transformationskorridore“ unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstands und vor dem Hintergrund global-politischer Zielsetzungen wie den Zielen des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum (NPNK) und den SDGs. Die Überlegungen werden im Hinblick auf ihre Implikationen für ressourcenintensiven Konsum von Haushalten in verschiedenen Lebensphasen (junge Erwachsene, Familien, Senior_innen) konkretisiert.

Der Schwerpunkt liegt auf den folgenden Fragen:

  • Wie können Korridore für Nachhaltigkeitstransformationen definiert werden, die Ansprüche auf minimale Konsumstandards und maximal tolerierbare konsuminduzierte Belastungen reflektieren?
  • Wie verhalten sich diese Transformationskorridore zum ressourcenintensiven Alltagskonsum?
  • Was sind die Bedingungen für das Scheitern oder Gelingen nachhaltigen Konsums in verschiedenen Lebensphasen?
  • Welche Rolle können nationale und globale Nachhaltigkeitsziele bei der Durchsetzung einer Transformation des ressourcenintensiven Alltagskonsums spielen?

 

Arbeitsgruppenmitglieder

Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Prof. Dr. Daniel Fischer, Institut für Umweltkommunikation, Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Doris Fuchs, Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, Universität Münster

Dr. Konrad Götz, Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt am Main

Dr. Melanie Jaeger-Erben, Institut für Sozialinnovation e.V. sowie Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin

Prof. Dr. Nina Langen, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Technische Universität Berlin

Dr. Sylvia Lorek, Sustainable Europe Research Institute Deutschland e.V., Berlin

Prof. Dr. Henrike Rau, Institut für Geographie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin

 

 

Überblick

Zeitraum:

2018-2019 (18 Monate)

 

Arbeitsgruppensprecher:

Dr. Melanie Jaeger-Erben
ISInova Institut für Sozialinnovation e.V. Berlin
Email: melanie.jaeger-erben@isinova.org

Prof. Dr. Daniel Fischer
Leuphana Universität Lüneburg
Email: daniel.fischer@uni.leuphana.de

 

Erwarteter Output:

Aufbereitung der AG-Ergebnisse, Skizze für ein deutsches Forschungsprojekt oder eine DFG-Forschergruppe

 

Meetings (auf Einladung):

10./11.9.2018

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