News 21.09.2017

SPIELRAUM - Urbane Transformationen gestalten

11 Oktober 2017: Bewerbungsschluss!

Lebensqualität gewinnt für die Stadt der Zukunft zunehmend an Bedeutung, denn bei der Transformation zur Nachhaltigkeit geht es nicht nur um Stadtgestaltung und Infrastruktur. Die Fragen nach einem guten Leben für alle Stadtbewohner, nach Teilhabe und Mitgestaltung rücken mehr und mehr ins Zentrum. Städte haben dafür einen großen Schatz: ihre Vielfalt und Diversität. Hieraus entsteht Diskussion, die Verhalten- und Lebensweisen verändert, unser Zusammenleben neu gestaltet, Graswurzelbewegungen mehrheitsfähig werden lässt und soziale Innovationen anstößt. Städte sind Nährboden für einen kreativen und erfinderischen Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft, in der urbanes Leben durch das Denken und Handeln der Menschen gestaltet wird.

Vor diesem Hintergrund ist es der Bosch-Stiftung ein Anliegen,

  • die Transformationsdebatte mit neuen wissenschaftlichen Ansätzen voranzubringen,
  • ungewöhnliche Allianzen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen und zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern,
  • das Erkunden komplexer (unbekannter) Spielräume zu ermöglichen und dazu beizutragen, dass Visionäres entstehen kann,
  • die stark auf Technologie und Infrastruktur ("Smart City") ausgerichtete Forschung und Diskussion zur Stadt der Zukunft um andere Perspektiven zu bereichern.

Die Bosch-Stiftung fördert mutige und kreative Forscher, die sich von anderen Wissenschaftlern, anderen Denk- und Herangehensweisen bereichern lassen - kurz: Forscher, die zusammen mehr erreichen wollen. Angesprochen sind Wissenschaftler aus Disziplinen wie Architektur, Kunst oder Design ebenso wie Experten aus allen relevanten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Der 24-Stunden Workshop vom 11. bis 12. Dezember 2017 in Berlin ist der Beginn eines Wettbewerbs um ungewöhnliche Forschungsideen.